Du möchtest alltägliche Orte zu Treffpunkten der Begegnung und Mitwirkung gestalten? Am Kiosk neben der Bushaltestelle treffen sich zwar alle, kommen aber selten ins Gespräch? In Kooperation mit den Betreibenden möchtest du das Vereinsheim, eine Teestube, eine Suppenküche oder ein Freibad zu einem multifunktionalen Treffpunkt mit Angeboten für alle umwandeln?
Bewirb dich beim Förderprogramm Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen!
Die Robert Bosch Stiftung und der Bundesverband Soziokultur haben das Förderprogramm gemeinsam entwickelt. Es unterstützt Kooperationen aus Soziokultur, politischer Bildung und Alltags-/Freizeitort: Es geht darum, einen Ort gemeinsam mit anderen Menschen zu einem kommunikativen Treffpunkt zu machen, den man zusammen gestaltet und wo man etwas bewegen kann – zu einem gemeinsamen Allzeitort.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Organisationen mit gelebter Erfahrung!
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm findest du hier.
Förderumfang und Ablauf
15 Trios aus Soziokultur, politischer Bildung und Alltags-/Freizeitort erhalten eine Pauschale von 6.000 Euro für das Erarbeiten eines tragfähigen Konzeptes. Sieben Trios können anschließend ihr Konzept mit einer Fördersumme von insgesamt max. 140.000 Euro umsetzen. Eine Jury entscheidet über die Förderung.
- Antragsfrist: 17. Mai 2026, 23:59 Uhr
- Ende Juni 2026: Juryauswahl von 15 Projekten zur Konzeption des Vorhabens
Konzeptionspauschale: 6.000 Euro - Dezember 2026: Juryauswahl von sieben der 15 Konzepte zur Umsetzung der Projekte bis September 2029 mit jeweils bis zu 140.000 Euro
Alle 15 Projekte profitieren von Angeboten zur Qualifizierung, zum Wissenstransfer und Vernetzung in der gesamten Projektlaufzeit.
Ziel des Programms Allzeitorte
Die Projekte nutzen das Potential eines vorhandenen Ortes, an dem sich Menschen häufig und gerne aufhalten: Alltags- und Freizeitorte. Mit aufsuchenden, kreativen und partizipativen Formaten finden die Projekttrios mit unterschiedlichen Menschen ab 16 Jahren heraus, was es vor Ort braucht, damit alle den Mehrwert von Beteiligung und das Vertrauen ins Miteinander erleben können. Ziel ist es, einen Ort zum bleibenden Raum für Dialog und Gemeinschaft zu schaffen.
Alltags- bzw. Freizeitort kann ein Café ebenso sein wie eine Shishabar, ein Fitnessstudio, ein Park, ein Baumarkt, ein Bäcker oder ein Blumenladen, eine KFZ-Werkstatt oder eine Kneipe sowie auch Räume in Moscheen, Synagogen, Kirchen oder anderen sakralen Stätten. Inspiration bieten auch die zehn Pilotprojekte.
Was zu den Bereichen Soziokultur und politische Bildung gehört, findest du in den FAQ.
Antragstellung
Die antragstellende Einrichtung muss folgendes einreichen:
Gemeinnützigkeitserklärung
Ideenskizze mit Informationen zu Herausforderungen am Durchführungsort, Zielgruppen und Aktivitäten, wie diesen begegnet werden kann.
Absichtsbekundung aller drei Trio-Partner*innen.
Für die Antragstellung muss das Trio feststehen. Es empfiehlt sich, dass ein Teil des Trios Erfahrungen in Kooperationsprojekten mitbringt.
Hier findest du die Fragen des Antrags.
Bewerbungen sind bis zum 17. Mai 2026 23:59 Uhr über das Online-Portal möglich.
Bitte beachte die FAQ, unter denen wir Antworten auf häufige Fragen zusammengefasst haben.
In Online-Informationsveranstaltungen informieren wir über das Förderprogramm und klären Fragen zur Antragstellung. Die Termine findest du hier.