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(Sozio-)kulturelle Handlungsstrategien gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck

Die im November 2018 veröffentlichte repräsentative Leipziger Autoritarismusstudie kam zu dem Ergebnis, dass es rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft gibt. Ungleichwertigkeitsvorstellungen wie Rassismus, Sexismus und Antisemitismus sind gesellschaftliche Realität, sind anschlussfähig für die „Neue Rechte“ und entladen sich täglich bundesweit in Hate Speech, Gewalt und Angriffen gegen People of Colour, Geflüchtete, Politiker*innen und politische Gegner*innen. Seit PEGIDA 2015 und spätestens nach den Hetzjagden in Chemnitz im Sommer 2018 kann von einer rechten sozialen Bewegung von „Wutbürger*innen“, Identitären bis zu rechtspopulistischen AFD gesprochen werden. FreiWild, Kärbholz, Haftbefehl, Farid Bang etc. liefern den passenden Soundtrack für diesen gesellschaftlichen Rechtsruck.

Nach einer Beschäftigung mit der „Neuen Rechten, Rechtspopulismus und rechtem Lifestyle sollen in dem Workshop gemeinsam Gegenstrategien entwickelt werden und zentral die Fragen „Wie kann sich die (Sozio-)Kultur hier positionieren und welche Handlungsstrategien müssen entwickelt werden?“ und „Wie könnte eine zukünftige politische solidarische Kulturarbeit aussehen?“ diskutiert werden.

Referent: Torsten Nagel, Einrichtungsleiter der Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus des AWO Landesverbandes S-H e.V.
Wann: 11. März, 10 bis 17 Uhr
Wo: KulturHaus REMISE, Hamburger Str. 25 in Bad Segeberg
Kosten: 10 Euro, inkl. Tagungsgetränke, exkl. Mittagessen

Weitere Informationen und Anmeldung bei Rabea Breiner rabea.breiner@vjka.de von der KulturAkademie Segeberg

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