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OPERNALE Tour 2020 erfolgreich beendet

Hörspiel bestellen /Ausblick auf 2021

Am letzten Septembersonntag endete die OPERNALE - Tour 2020 mit der Aufführung von „Ein Glas aufs Land und eins auf die See – Teil 2“ in der Barther Boddenbühne. Das Publikum war hier in so guter Stimmung, dass es uns nicht ohne Zugabe gehen ließ. Auch in den anderen Aufführungsorten – Marina Neuhof (Sundhagen), Kunstmühle Jarmen, Voelschow Berg Demmin, Brandstall Ferdinandshof – konnten wir uns über ein begeistertes Publikum und Standing Ovations freuen. Insgesamt kamen knapp 600 Besucher. Wir sind sehr froh, allen Corona-Unsicherheiten und -Einschränkungen zum Trotz schlussendlich live gespielt zu haben und so mit unserem Publikum in Kontakt geblieben zu sein. Großen Dank gilt allen Mitveranstaltern vor Ort, die uns dabei unterstützten! Durch die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln waren die Platzkapazitäten deutlich reduziert und die für August geplanten Aufführungen konnten nicht stattfinden. Dafür gab es Doppelvorstellungen in der Marina Neuhof und in der Kunstmühle Jarmen. Ferdinandshof wurde kurzfristig zusätzlich ins Tour-Programm aufgenommen. Da alle Spielorte für uns neu waren, zeigt die OPERNALE-Landkarte im 10. Jahr des Festivals nun schon 55 Orte im östlichen Landesteil von Mecklenburg-Vorpommern.

Wie Sie aus unseren vorangegangenen Newslettern schon wissen, ist „Ein Glas aufs Land und eins auf die See – Teil 1“ als Hörspiel aufgenommen und wird jetzt als CD produziert. Sie erfahren darin, was sich in Sunnys kleiner Hafenkneipe in „Vor-Corona-Zeiten“ abspielte. Musikalisch geht es auch hier quer durch die Musikgenres: Schlager, Chanson, Shanty stehen gleichberechtigt neben Popsong, Kunstlied und Oper.
Solist*innen der Aufnahme sind Georgia Tryfona (Freya, junge Fremde), Joana-Maria Rueffer (Wirtin Sunny), Collin André Schöning (Felix, junger Werftarbeiter), Karen Salewski (Küchenhilfe Tina) und Petra Schwaan-Nandke als plattdeutsch plappernde Postfrau. Abgerundet wird das Hörspiel durch einzigartige musikalische Einlagen des Greifswalder Pop-Chores Solala!. Benjamin Saupe schrieb dafür die Arrangements und Volker Metzler die Dialog- und Erzählertexte. OPERNALE-Leiterin Henriette Sehmsdorf hat die Hörspiel-Regie.

Sie können schon heute ihr Hörbuch vorbestellen! Es wird voraussichtlich 25,- € zzgl. 3,- € Versandgebühren kosten und noch vor Weihnachten zu haben sein. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine Mail an karten@opernale.de. Wir merken Sie vor und informieren Sie rechtzeitig über das Erscheinen.

Für uns ist nach dem Festival immer vor dem Festival! Der Plan für die OPERNALE 2021 steht fest: Wir werden mit der Musiktheater-Uraufführung „Luise Greger, eine pommersche Gans“ wieder auf Tour gehen. Im Zentrum steht die Greifswalder Komponistin Luise Greger (1861-1944), die in Kassel mit einem internationalen Festival geehrt wird, jedoch in ihrer Geburtsstadt noch immer eine Unbekannte ist. Die ersten 26 Jahre ihres Lebens verbrachte sie in der Hansestadt, zog dann mit ihrer Familie nach Berlin und Kassel. Mit außergewöhnlicher Selbständigkeit setzte sie sich als Komponistin, Sängerin, Pianistin und Verlegerin der eigenen Werke durch. Das Leben und Schaffen von Luise Greger zeichnet aufgrund seiner Länge ein eindrückliches Zeit- und Sittengemälde deutscher Geschichte - vom Kaiserreich und seiner selbstbewussten Gründermentalität bis hin zum Absturz in das schwärzeste Kapitel, der NS-Zeit. 

Mit diesem Musiktheaterwerk setzt die OPERNALE die Reihe der Wiederentdeckung bemerkenswerter pommerscher Frauen fort. Auf Sibylla Schwarz, dem jungen Dichtergenie aus der Barockzeit, und Alwine von Wuthenow, der „verrückten“ niederdeutsch dichtenden Pfarrerstochter, folgt nun „die pommersche Gans“ Luise Greger.

Wenn Sie Ideen haben, wo die OPERNALE 2021 aufgeführt werden sollte, melden Sie sich bitte unter projekt@opernale.de .Wir sind auf der Suche nach Mitveranstaltern, die bereit sind einen Aufführungsort mit Saloncharakter zur Verfügung zu stellen. Es sollte ein bespielbarer Flügel vorhanden sein und Platz für 50 Gäste bieten.

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